Kräuter-Pfarrer Künzle
 

Infos Drogistinnen/Apotheker

"Wenn die Blutzirkulation in den Venen gestört ist, bekommt der Patient verschiedene Merkmale zu spüren: Beim Treppensteigen fühlt er bleierne Schwere in den Beinen, Blutstauungen können ihn gar zum Anhalten zwingen, blaue Aederchen werden sichtbar, die zu Krampfadern ausarten können. Wie wichtig wäre es, erste Warnsignale ernst zu nehmen und sofort zu handeln. Wenn die Venenwände einmal geschädigt sind, und erste Entzündungen auftreten, wird die Behandlung immer schwieriger."
Johann Künzle, Chrut und Uchrut, 1911

Kräuter-Pfarrer Künzle:
Naturprodukte und viel Bewegung gegen Venenleiden

Venenleiden und Gefässerkrankungen sind typische Zivilisationskrankheiten. Insbesondere ältere Menschen sind hiervon betroffen. Neu sind die Symptome allerdings nicht. Schon der legendäre Kräuter-Pfarrer Johann Künzle machte sich darüber Gedanken und verschrieb sei-nen Patienten kräuter- und naturbasierte Medikamente und Salben, aber vor allem viel Bewegung.


Venenerkrankungen, eine Zivilisationskrankheit

Venenleiden gehören in den Industrienationen zu den verbreitetsten Krankheiten bei Menschen über 50. Die Schweiz ist hier keine Ausnahme. Etwa jeder achte Erwachsene leidet unter Venenerkrankungen. Frauen sind weitaus häufiger betroffen als Männer. In jedem achten Fall müssen die Leiden ärztlich behandelt werden. Mit dem Alter steigt die Anzahl der Betroffenen und auch der Schweregrad der Symptome. Über 90% der Venenleiden betreffen die Beine. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da die Beinvenen das Blut entgegen der Schwerkraft um etwa 1,5 Meter zum Herzen hinauf transportieren müssen.

Neben erblicher Veranlagung gehen die meisten Venenleiden auf die Lebensweise in unseren modernen Industriegesellschaften zurück. Faktoren wie Fehlbeanspruchung aufgrund ungesunder Steh- und Sitzberufe sind hier ebenso zu nennen wie modische aber ungesunde Schuhe, Bewegungsmangel und Übergewicht. All diese Faktoren können zu venösen Zirkulationsstörungen und letzten Endes zu leichten bis schweren Venen-und Gefässerkrankungen der Beine führen.

Venenleiden sind ein Anzeichen dafür, dass das durch die Arterien in die Beine gelangte Blut Mühe hat, durch die Venen wieder aufzusteigen. Dadurch wird der gesamte Kreislauf beeinträchtigt. Das Blut staut sich in den Beinvenen. Medizinisch gesehen bewirkt die geringe Blutzirkulation bei gleichzeitiger Druckbelastung zunächst eine Erweiterung der Venen. Dadurch werden die Gefässwände brüchig und Flüssigkeit sickert in das Gewebe. Schwellungen sind das typische optische Anzeichen hierfür.


Erste Anzeichen ernst nehmen

Erste Symptome für Venenleiden sind müde Beine, schwere Füsse, Krämpfe oder geschwollene Knöchel. Diese Anzeichen stehen häufig am Anfang von gravierenderen Problemen wie Krampfadern, Venenentzündungen, Thrombosen bis hin zu offenen Beinen. Die Übergange hier sind fliessend und die statistischen Daten Grund genug, rechtzeitig auf solche Symptome zu reagieren. Durch Vorbeugung und frühzeitige Behandlung lässt sich der Zustand der Venen positiv beeinflussen. So verleihen beispielsweise Kuren mit bewährten pflanzlichen Wirkstoffen dem Venensystem neuen Schwung.


Behandlung von Venenleiden nach Kräuter-Pfarrer Künzle

Schon zu Zeiten des Kräuter-Pfarrers Johann Künzle (1857 - 1945) traten Venenleiden bei älteren Menschen häufig auf. Entsprechend hat sich der Pionier der Pflanzenheilkunde auch mit der Thera-pie von Venenleiden und Gefässerkrankungen auseinander gesetzt. Grundsätzlich zielt der thera-peutische Ansatz nach Johann Künzle darauf ab, mit den medizinischen Massnahmen nicht nur die konkreten körperlichen Leiden (Symptome), sondern den ganzen Organismus des Menschen zu stärken. In diesem Sinne berücksichtigt die Venentherapie nach Kräuter-Pfarrer Künzle drei Haupt-aspekte: Die Einahme pflanzlicher Präparate, das Einreiben von Salben und nicht zuletzt die Thera-pie durch Bewegung.


Pygenol®: Heilkraft aus der Rinde der Kiefer

Wichtiger Pfeiler der Venentherapie ist das Präparat Pygenol®. Pygenol® wird aus der Rinde einer seltenen Kiefernart gewonnen und enthält den Wirkstoff Pycnogenol. Mehrere klinische Studien ha-ben die Wirksamkeit dieses rein pflanzlichen Wirkstoffes unterstrichen. Pycnogenol versiegelt, rege-neriert und stärkt brüchige Blutgefässe. Zudem wirkt es entzündungshemmend. Schwellungen sowie deren begleitende Symptomen gehen schnell zurück. Die überwiegende Zahl der Patienten stellt eine bleibende Verbesserung auch nach dem Absetzen von Pygenol® fest. Pygenol®ist ausgezeich-net verträglich und daher auch für längere Anwendung geeignet. Kontraindikationen sind bis heute keine bekannt.

Die zweite Therapiemassnahme nach Kräuter-Pfarrer Künzle sieht die Massage der betroffenen Körperpartien, z. B. durch die Kräuter-Pfarrer Künzle Ringelblumen-Salbe vor. Die Salbe vom Knö-chel aufwärts leicht einmassiert, unterstützt die Hautregeneration. Sie ist besonders bei empfindli-cher, wunder und stark beanspruchter Haut empfohlen.


Nichts ersetzt die Bewegung an der frischen Luft

Typisch für den Therapieansatz von Kräuter-Pfarrer Künzle ist, dass es mit der blossen Einnahme oder Anwendung von Präparaten nicht getan ist. Der Kräuter-Pfarrer animierte seine Patienten stets auch zu mehr Bewegung an der frischen Luft. In Bezug auf Venenleiden hielt Johann Künzle hierzu in seinem zweimillionenfach aufgelegten Werk "Chruut und Uchrut" fest: "Sitzen und Stehen belasten die Unterschenkelvenen am meisten; beim Gehen fördert die Muskelarbeit den Bluttransport in den Venen." Dem ist auch aus heutiger medizinischer Sicht wenig hinzuzufügen.


Eine Schweizer Traditionsmarke wird wiederbelebt

Natürliche Heilmittel erfahren in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung. Die Erkenntnis hat sich durchgesetzt, dass Naturheilmittel bei vielen Leiden sehr gute Resultate erzielen und eine ideale Ergänzung zu schulmedizinischen Massnahmen darstellen. Kräuter-Pfarrer Künzle® ist die grosse Schweizer Traditionsmarke in diesem Bereich. Eine Traditionsmarke allerdings, die ab den 70er Jahren mehr und mehr von der Bildfläche verschwand. Ein enormes Wissen auf dem Gebiet der Kräuterheilkunde, das sich Johann Künzle in jahrelanger Arbeit im Kloster Einsiedeln, im Gespräch mit den Bergbauern seiner Gemeinde und über Jahrhunderte alte Klosterschriften angeeignet hatte, drohte in Vergessenheit zu geraten. Ende der 90er Jahre gingen die Rezepturen und das Produktions-Know-how in neue Hände über. Die Neulancierung des Unternehmens zeitigte raschen Erfolg. Heute sind die altbewährten Produkte von Kräuter-Pfarrer Künzle® wieder in vielen Drogerien und Apotheken zu erwerben.


Kräuter-Pfarrer Künzle® - der Schweizer Heilkräuterspezialist

Die Produkte von Kräuter-Pfarrer Künzle® gehen auf Originalrezepte von Johann Künzle (1857 - 1945), den Schweizer Pionier der Phytotherapie, zurück. Es handelt sich um rein pflanzliche Naturheilmittel, die einer komplementärmedizinischen Heilmethode nach ganzheitlichen Prinzipien dienen. Hergestellt werden sie bei verschiedenen Naturheilmittelherstellern in der Schweiz. Sämtliche Arzneien werden regelmässig von Swissmedic geprüft.

Das Anwendungsgebiet für Kräuter-Pfarrer Künzle® Produkte ist breit. Erkrankungen der Atemwege gehören ebenso dazu wie Rheuma, Verdauungsprobleme, Herz-Kreislauf-Probleme, Schlafstörungen oder Frauenbeschwerden.

Das Sortiment von Kräuter-Pfarrer Künzle® umfasst verschiedene Kräutertabletten (Lapidar®), Filmtabletten (Lapigal® und Lapiflu®), Heil-Kräutertees, Künzle's Tee zum Lutschen: Lutschpastillen (Bibernelle und Salbei Malve), Hustensirup (Liquisan®), Salben (Ringelblumen, Propolis), Kapseln (Mariendistel, Passionsblumen) und Duftgläser mit ätherischen Ölen. Erhältlich sind Produkte von Kräuter-Pfarrer Künzle® in Drogerien und Apotheken.

Im September 2007 feiert die Kräuter-Pfarrer Künzle AG den 150. Geburtstag ihres Firmengründers.

Ars Vitae AG  |  Dellenbodenweg 8  |  4452 Itingen  |  Telefon 061 975 05 00  |  Fax 061 975 05 01