Wissenschaftliche Studien
Pycnogenol® gegen das "Economy-Class-Syndrom"
Über das Risiko des sogenannten "Economy-Class-Syndroms" wurde in den Medien in den letzten Jahren vielfach berichtet. Diese Venenthrombose kann durch die Bildung eines Blutgerinnsels in den Gefässen der unteren Extremitäten entstehen, wenn die Blutzirkulation durch langes Sitzen eingeschränkt ist [Ferrari et al., 1999]. Gelangt das Blutgerinnsel in eine Lungenarterie, kann es diese verstopfen und die Blutzirkulation blockieren. Diese "Lungenembolie" geht oft tödlich aus. Selbstverständlich ist das Phänomen nicht auf die Touristenklasse beschränkt, sondern kann allgemein nach längerem Sitzen in einer Umgebung mit niedrigem Luftdruck / niedriger Luftfeuchtigkeit auftreten.
Die Suche nach alternativen Optionen setzt das Verständnis der Mechanismen voraus, die dazu führen, dass die Aggregationsneigung der Blutplättchen ansteigt. In sitzender Position fällt die Fliessgeschwindigkeit des venösen Bluts um 2/3 ab [Wright & Osborn, 1952]. Der wachsende venöse Blutdruck in den unteren Extremitäten führt dazu, dass Plasma aus kleinen Kapillaren in das umgebende Gewebe austritt [Eklof et al., 1996]. Dadurch entstehen Schwellungen, wie viele Passagiere sie wahrnehmen, wenn sie am Reiseziel die Schuhe wieder anziehen. Das Tragen elastischer Strümpfe würde helfen, kommt aber als allgemeine Vorbeugungsmassnahme nicht in Frage.
Dehydration infolge niedriger Luftfeuchtigkeit in der Kabine, ungenügender Flüssigkeits-zufuhr und der entwässernden Wirkung von Alkohol führt zur Verdickung des Bluts [Ferrari et al., 1999]. Die verringerte Blutfliessgeschwindigkeit in Beinen und Füssen lässt die Blutplättchen näher interagieren. Im aktivierten Zustand können diese Blutplättchen gerinnen und einen Klumpen bilden. Eine neue, in THE LANCET veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass der niedrige Luftdruck in Flugzeugkabinen die Blutkoagulation aktiviert [Bendz et al., 2000]. Dies erklärt auch schlüssig, weshalb Thrombosen in den tiefen Venen, sogenannte Phlebothrombosen, besonders während Flugreisen auftreten. Die Studie impliziert ferner, dass Phlebothrombosen nicht nur in der Touristenklasse auftreten.
Wenn eine Airline das "Economy-Class-Syndrom" kontrollieren und das allgemeine Wohl ihrer Passagiere verbessern will, sind die Vorbeugung von Schwellungen der unteren Extremitäten und die Reduzierung der Plättchenaktivität demnach ideale Mass-nahmen.
Wie klinische Studien gezeigt haben, gibt es eine Nahrungsmittelergänzung, die diese beiden Wirkungen aufweist: Pycnogenol®, der standardisierte Extrakt der Rinde der französischen Seekiefer (Pinus pinaster), weltweit exklusiv vertrieben von Horphag Research Ltd., Grossbritannien. Pycnogenol® enthält Bioflavonoide (ausführliche Beschreibung s. unten).
Pycnogenol®, der Extrakt aus der Baumrinde der französischen Seekiefer. Pycnogenol® reduziert die Blutplättchenaktivität und damit das Koagulationsrisiko (US-Patent 5.720.956). Dies wurde vor kurzem für Raucher demonstriert, eine andere Thrombose-Risikogruppe [Pütter et al., 1999; Watson, 1999]: Nach der Einnahme von 200 mg Pycnogenol® zeigten die Blutplättchen von Rauchern keine erhöhte Aktivität mehr, wodurch die Gefahr einer Verklumpung gebannt war. Eine weitere klinische Studie zeigt, dass Pycnogenol® die Produktion von Thromboxan hemmt [Araghi-Niknam et al., 1999]. Thromboxan, eine von aktivierten Blutplättchen produzierte Substanz, aktiviert weitere zuvor inaktive Plättchen. Dieser Teufelskreis führt zu einer lokalen Ansammlung aktivierter Plättchen, die schliesslich gerinnen und einen Klumpen bilden können.
Pycnogenol® hat gegenüber dem häufig zu diesem Zweck verwendeten Aspirin den Vorteil, dass es dessen Nebenwirkung nicht aufweist. Aspirin erhöht die Blutungszeit und verursacht häufig Magenblutungen, d.h. seine Verträglichkeit ist nicht bei allen Patienten gut.
Ausserdem ist Pycnogenol® ein sehr wirksames Mittel gegen die gut sichtbaren Aus-wirkungen eines Langstreckenfluges, das Anschwellen der unteren Gliedmassen und der Füsse. Mehrere klinische Studien haben gezeigt, dass Pycnogenol® die Kapillarresistenz steigert und kapillare Lecks repariert, wodurch die Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe verhindert wird [Petrassi et al., 2000; Arcangeli, 2000].
Die Einnahme einer Einzeldosis von 200 mg Pycnogenol® zwei Stunden vor dem Start verhindert aber nicht nur eine Thrombusbildung, sondern bietet zudem jedem Flugpas-sagier einen sofort wahrnehmbaren Nutzen: Geringere Schwellungen! Das faszinieren-de an Pycnogenol® ist die Tatsache, dass die Passagiere dank dieser Substanz nicht nur einen angenehmen Flug bei guter Gesundheit geniessen, sondern dass sie dies dank einer vollkommen natürlichen, sicheren und gesunden Substanz tun.
Klinische Studien mit Pycnogenol®
Pycnogenol® reduziert die Verklumpung der Blutplättchen
Klinische Studien mit Pycnogenol® wurden mit Testpersonen mit erhöhter Plättchenaktivität durchgeführt, wie Rauchern und älteren Menschen, die mit einem hohen Risiko thrombotischer Ereignisse ähnlich jenem während Langstreckenflügen leben [Pütter et al., 1999; Watson, 1999; Araghi-Niknam et al., 1999]. Zwei Stunden nach Supplementation mit Pycnogenol® wurde den Freiwilligen Blut abgenommen und die Plättchenaktivi-tät ("Klebrigkeit") im Labor gemessen. Es wurde festgestellt, dass Pycnogenol® die Plättchenaktivität dosisabhängig verringert hatte, mit statistischer Signifikanz nach Einnahme einer Einzeldosis von mindestens 100 mg Pycnogenol® (Abb. 1). Die Methode zur Kontrolle der Plättchenreaktivität durch Pycnogenol® beim Menschen ist patentiert (US-Patent 5.720.956).
Abb. 1: Response der Blutplättchenaktivität bei 19 Rauchern nach oraler Einnahme einer Einzeldosis Pycnogenol®. Den Testpersonen wurde vor und 2 Stunden nach der Einnahme von Pycnogenol® Blut abgenommen. Nach der Einnahme von mindestens 100 mg Pycnogenol® war die festgestellte Reduktion der Blutplättchenaktivität statistisch signifikant [Pütter et al., 1999].
Nach den Autoren der Studie hemmt die Stimulierung der Stickoxidproduktion durch Pycnogenol® die Aggregation der Blutplättchen. Pycnogenol® unterstützt demnach körpereigene Mechanismen zur Erhaltung gesunder Plättchenfunktionen.
Eine Einzeldosis von 100 mg Pycnogenol® erwies sich für die Verringerung der Plättchenaktivität als ebenso wirksam wie Acetylsalicylsäure, eine Substanz, die verbreitet eingesetzt wird, um eine Blutplättchenaggregation zu unterdrücken. Acetylsalicylsäure bewirkt jedoch eine irreversible Hemmung des in die Blutplättchenaggregation einbezogenen COX-Enzyms. Dadurch erhöht Acetylsalicylsäure die Blutungszeit drastisch, was ernste Nebenwirkungen vor allem in Form gastrointestinaler Probleme zur Folge hat. Pycnogenol® hat glücklicherweise keine signifikante Erhöhung der Blutungszeit zur Folge (Abb. 2), weshalb die langfristige Einnahme zur Prävention thrombotischer Ereignisse möglich ist.
Abb. 2: Die Blutungszeit wurde nach dem Versuchsbeginn durch einen kleinen Einstich mit der Lanzette am Ohrläppchen mit einer Stoppuhr gemessen. Die Grafik zeigt die mittleren Werte von 19 Testpersonen ohne Supplementation, mit Acetylsalicylsäure und mit Pycnogenol® [Pütter et al., 1999].
Pycnogenol® hilft gegen geschwollene Beine und Füsse
Sitzen während längerer Zeit verursacht Ödeme an Unterschenkeln und Füssen. Durch Bewegungsmangel wird der Rückfluss des Blutes durch die Venen beeinträchtigt, wodurch sich das Blut in den unteren Extremitäten staut. Die Schwerkraft bewirkt nun, dass Flüssigkeit aus den dünnwandigen Kapillargefässen ins Gewebe austritt.
Pycnogenol® kann Schwellungen vorbeugen und verringert die Durchlässigkeit der Gefässwände. Die Rationale für den Einsatz zur Überwindung der venösen Insuffizienz ist die Wirksamkeit von Pycnogenol® bei der Stabilisierung dünnwandiger Kapillargefässe. Diese ist in mehr als 15 klinischen Studien mit insgesamt über 500 Testpersonen nachgewiesen worden [Gulati, 1999].
Abb. 3: Die Fussvolumenzunahme bei Testpersonen mit venöser Insuffizienz wurde nach dem Wechsel von der liegenden in die sitzende Position anhand der Wasserverdrängung gemessen. Die Testpersonen mussten 2 Stunden lang liegen und anschliessend 1 Stunde (linke Säulen), bzw. 2 Stunden sitzen (rechte Säulen). Die Fussvolumenzunahme wurde im Vergleich zum Volumen in liegender Position in Prozent gemessen. Nach der Supplementation mit 360 mg Pycnogenol® pro Tag (6 Tage) (grüne Säulen) war die Fussvolumenzunahme statistisch signifikant niedriger als ohne Supplementation (orange).
In einer der klinischen Studien wurde bei 30 mit Pycnogenol® supplementierten Testpersonen eine statistisch signifikante Reduktion der Schwellung festgestellt. Die Studie zeigte auch, dass die Kapillaren nach der Behandlung mit Pycnogenol® für austretende Flüssigkeit weniger durchlässig und gegen Druck resistenter waren [Petrassi et al., 2000].
In einer anderen klinischen Studie wurde die Zunahme des Fussvolumens bei den Testpersonen in sitzender Position gemessen, nachdem sie zuvor 2 Stunden liegend verbracht hatten. Nach der Supplementation der Testpersonen mit Pycnogenol® (360 mg täglich während 6 Tagen) war die Fussvolumenzunahme während des Sitzens statistisch signifikant geringer als vorher (Abb. 3).
Diese Studien deuten auf die Möglichkeit hin, dass dem Anschwellen der Füsse während Langstreckenflügen durch die Einnahme von Pycnogenol® vor dem Start vorgebeugt werden kann. Dabei sollte erwogen werden, schon ein paar Tage vor der Reise mit der Einnahme von Pycnogenol® zu beginnen, um die optimale Wirkung zu erzielen.
- Pycnogenol® reduziert die Blutplättchenaktivität.
- Pycnogenol® beugt thrombotischen Ereignissen vor und unterstützt die Prävention von Lungenembolien.
- Pycnogenol® reduziert das Anschwellen der Unterschenkel und Füsse.
- Pycnogenol® unterstützt und verbessert die Blutzirkulation.
- Pycnogenol® wirkt rasch (2 Stunden vor Abflug).
- Pycnogenol® wirkt über lange Zeit (nach 10 Stunden immer noch aktiv).
- Pycnogenol® ist laut Toxizitätsprüfungen sicher.
- Pycnogenol® hat keine Nebenwirkungen.
Was ist Pycnogenol®?
Pycnogenol® ist der Wasserextrakt aus der Rinde der französischen Seekiefer (Pinus pinaster Ait.), die in der südwestlichen Küstenregion Frankreichs im Reinbestand wächst. Diese Seekiefern sind die einzige Quelle von Pycnogenol®. Sie werden gänzlich ohne Pestizide angebaut und in der Produktion von Pycnogenol® werden keinerlei toxische Lösungsmittel eingesetzt. Es werden auch keine genveränderten Organismen (GVO) verwendet, um Pycnogenol® herzustellen.
In einem standardisierten, geprüften und automatisierten Extraktionsverfahren werden 70 5 % Prozyanidin gewonnen. Zusätzlich enthält Pycnogenol® monomere Bioflavonoide wie Catechin und Taxifolin und verschiedene Fruchtsäuren in natürlich definierten, konstanten Anteilen. Die Spezifikationen von Pycnogenol® entsprechen der typischen Monographie eines Pflanzenextrakts in der Europäischen Pharmacopoeia mit exakter qualitativer und quantitativer Zusammensetzung und mikrobiologischen Grenzwerten.
Pycnogenol® erfüllt strengste internationale Sicherheitsanforderungen. Eine umfassende Sicherheitsuntersuchung hat gezeigt, dass Pycnogenol® eine sehr niedrige akute Toxizität aufweist. Mit einem NOAEL von 150 mg / kg Körpergewicht ist auch die chronische Toxizität sehr niedrig. Pycnogenol® ist nicht mutagen und nicht teratogen.
Im Laufe der klinischen Studien, in denen Pycnogenol® an über 2000 Probanden/Patienten getestet wurde, sind keinerlei ernste Nebenwirkungen aufgetreten. Pycnogenol® wurde vom britischen Ministry of Agriculture, Fisheries and Food (MAFF) als Lebensmittelwirkstoff zugelassen. Pycnogenol® wird in vielen Ländern der Welt, darunter den USA, als Nahrungsmittelergänzung verwendet.
Pycnogenol® ist eine international registrierte Marke der Horphag Research und wird exklusiv von der Horphag Research Group vertrieben. Pycnogenol® ist durch die US-Patente 4.698.360, 5.720.956 und 6.372.266 der Horphag Research Ltd. und durch andere internationale Patente geschützt.
Ausgewählte Literaturhinweise
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Bendz B, Rostrup M, Sevre K, Andersen TO, Sandset PM (2000).
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Br Heart J 14: 325-330.
Die aufgeführten Studien sind in der Pycnogenol® Bibliografie oder bei
Horphag Research verfügbar.
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